In Fels und Eis

Der aktuelle Vortrag

Am Ende der Welt. Fernab der Zivilisation. Einzigartig. Einsam. Ausgesetzt. Abgeschieden. Obwohl es warm im Saal ist, spürt man als Zuschauer die klirrende Kälte und fühlt den Wind, der an ihr nagt. Im Hintergrund ein paar bunte Zelte im endlosen Weiß des Schnees. Hoffnungsvoll blickt sie eine mächtige Felswand empor, um eine kletterbare Linie durch Fels und Eis auszumachen . . .

Ines Papert (37) entführt in ihrem neuen Vortrag „In Fels und Eis“, mit dem sie ab Herbst 2011 an den Start geht, die Zuschauer in die Welt ihrer Abenteuer. Dabei erzählt die Profibergsteigerin und vierfache Weltmeisterin in einer hochwertig bebilderten Multimedia-Show von Gipfelerfolgen und schmerzhaften Niederlagen, tiefen Freundschaften zu Teamkameraden und Weggefährten, Entbehrungen und Lebensfreude, von Einsamkeit und Glücksmomenten.

Aufgehängt an ihren jüngsten Unternehmungen erhält der Zuschauer einen emotionalen Einblick in das Leben der Profibergsteigerin, erfährt dabei viel über Leidenschaft und Berufung, Ethik und Tradition und erhält Antwort auf die Frage, wie die allein erziehende Mutter mit der Verantwortung gegenüber Sohn Emanuel (11) und der Gefahr am Berg umgeht.

Mount Kyzyl Asker, Kirgistan

In der Süd-Ost-Wand des Mount Kyzyl Asker (5.842 Meter) in Kirgistan müssen Ines Papert, Thomas Senf und Wolfgang Russegger im Jahr 2010 eine Niederlage hinnehmen. Obwohl die Expedition knapp unterhalb des Gipfels scheitert, steht für Ines Papert nach dem Abbruch der Expedition fest, dass sie zurückkehren wird, um das Projekt erneut anzugehen: Reich an Erfahrungen und mit einer neuen Strategie.

Außerdem wird Sohn Emanuel seine Mutter im August 2011 erstmals auf einer Expedition bis ins Basislager begleiten und während der zweiwöchigen Anreise durch Kirgistan Land und Leute kennen lernen, hoch zu Pferd durch die Steppe reiten und mit den Nomaden in Jurten schlafen. Versteht sich von selbst, dass Emanuels Abenteuer dort endet, wo es für Ines Papert und ihr Team ernst wird: in der Wand. Ob die Erstbegehung der Süd-Ost-Wand des Mount Kyzyl Asker im Alpinstil im zweiten Anlauf gelingt?

Schottland, Ben Nevis, Cairngorms

Atemberaubende Bilder dokumentieren einen 8-tägigen Winter-Roadtrip durch die schottischen Highlands, bei dem Ines Papert und Charly Fritzer schwierige Erstbegehungen realisieren. Die Tatsache, dass in Schottland alle Routen ohne Einsatz von Bohrhaken geklettert werden, macht das Projekt für Ines Papert noch reizvoller, aber auch gefährlicher. Die Alpinistin hat sich dem traditionellen, freien Klettern verschrieben. Vor dem Hintergrund der Schottland Reise beleuchtet Papert einen zentralen Punkt in ihrem Bergsteigerleben – die Ethik am Berg – und klärt Fragen des Stils.

Tessin, Untersberg

Im Vergleich zu anderen Profibergsteigern ist Ines Papert in der Wahl ihrer Unternehmungen zeitlich limitiert. Als Mutter kann die Alpinisten nur jene Projekte verfolgen, die mit Sohn Emanuel in Einklang zu bringen sind. Monatelange Expeditionen scheiden aus. Ein Grund mehr, sich sportliche Herausforderungen in der Nähe zu suchen. Die Felsroute „Super Cirill“ an der Parete di Sonlerto im Tessin etwa, hat es ihr seit Jahren angetan. Im Frühjahr 2011 gelingt der freie Durchstieg. Darüber hinaus präsentiert Papert anhand einzigartiger Filmaufnahmen ein Herzensprojekt an ihrem „Hausberg“: die Erstbegehung einer neuen Route am Untersberg.

Der Vortrag

90 Minuten dauert die packende „Expedition“ in Paperts Welt. Neben den Kletter-Highlights dokumentieren autobiografische Sequenzen die Entwicklung von Ines Papert. Aus der Wettkampfsportlerin und viermaligen Weltmeisterin im Eisklettern ist über die Jahre eine erfolgreiche Expeditionsbergsteigerin und Allrounderin geworden. Das direkte Duell mit der Konkurrenz ist dem Teamgedanken einer Seilschaft gewichen. Darüber hinaus zeigt Ines Papert Szenen aus dem intensiven Trainingsalltag, der Vorbereitung auf Großprojekte und erläutert ihre innige Liebe zu ihrer zweiten Heimat, dem Berchtesgadener Land.

Vortrags-Trailer

Fotogalerie: In Fels und Eis

Infos zum Foto
Foto: visualimpact.ch | Thomas Senf
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